So it begins…

Nachdem die Entscheidung zu Gunsten des Slalom-Polo Projektes gefallen war gingen wir im Netz auf die Suche nach einem geeigneten 2er Polo. Schnell war uns klar was wir wollten: Es sollte ein Coupe werden und die Neueren mit den großen eckigen Lichtern gefielen uns nicht, also musste es einer der Älteren mit den runden Scheinwerfern sein.

Während wir uns viele Angebote anschauten und zeitgleich im DMSB Handbuch stöberten, merkten wir schnell, dass die Suche gar nicht so einfach werden würde. Wir fanden es naheliegend, ein Fahrzeug für die Gruppe F nach DMSB aufzubauen mit der Option später in der Gruppe H zu fahren, wo dann noch wesentlich weitreichendere Modifikationen erlaubt sein würden. Uns wurde bewusst, dass die beste Felgenreifenkombo schwierig einzutragen sein würde, deshalb entschieden wir uns für einen Polo, der besagte Felgen/Reifenkombo schon eingetragen hatte. Daher namen wir auch in Kauf, dass er schon mal leicht an der Leitplanke hing, das Lenkrad schief stand und wir wohl eine neue Hinterachse brauchen würden. Da VW damals nur in die GT und G40 Modelle eine Hinterachse mit Stabi verbaute, wollten wir sowieso umrüsten.

Also fuhren wir zu dritt nach Homberg/Efze und schauten uns das Auto an. Der Polo wurde vom Vorbesitzer auch schon für Slalomrennen genutzt und verfügte bereits über nützliche Kleinigkeiten wie GT-Sitze, Lenkrad aus dem 3er Polo, Schroth-Gurte, H&R-Cupfahrwerk und Sportendschalldämpfer. Motormäßig war die 55ps-Maschine verbaut an der auch schon Kleinigkeiten verbessert wurden: Eine erleichterte Schwungscheibe ist ebenso verbaut. Wir konnten das Auto direkt testen und auf einem alten Kasernengelände ordentlich Gas geben. Der Motor lief gut und außer dass der Auspuff sehr laut anschlug, gab es nichts auszusetzen.

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Vor Ort haben wir noch gesehen, dass die Bremsleitungen und Schläuche wohl noch die Ersten waren und dringend erneuert werden mussten. Doch wir wussten natürlich, dass wir hier ein altes Auto kaufen, an dem noch Einiges zu tun war. Deshalb schreckten uns auch verrostete Stellen am Unterboden nicht ab. Um eine Anzahlung ärmer und um den Großteil der Papiere reicher ging es nach Hause. Die restlichen Papiere sollten per Einschreiben kommen.

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