Getting ready for TÜV

Update für die Schraubertage 10.10.13 und 17.10.13:

Aufgrund Urlaub und Krankheit sind einige Schraubtage ausgefallen. Umso besser dass es jetzt endlich weiter geht.

Nachdem der Käfig ja endlich im Wagen verbaut war haben wir das Armaturenbrett (mit kräftig Materialeinsparung) mittlerweile auch wieder drin. Bis auf die Innenbeleuchtung funktioniert auch soweit alles wie es soll. Bevor der TÜV uns eine Plakette geben kann gab/gibt es noch ein paar Kleinigkeiten:

Käfig im Kopfbereich gepolstert (Rohrisolierung aus dem Baumarkt und Kabelbinder) – CHECK

Batteriehalterung versetzt – CHECK

Defekte Lenkungsmanschette austauschen – TO DO -> CHECK

Hupe wieder einbauen – TO DO -> CHECK

Nächsten Montag gehts weiter und dann schau´n wir mal.

Käfig endlich fertig

Schraubertag-Update, 28.8.13

ENDLICH.

Gestern haben wir den Käfig nach gründlicher Vorbereitung nochmal mit einer Schicht schwarzem Lack überzogen.

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Während das gute Stück in der Abendsonne trocknete haben wir am Auto noch ein bisschen die Aufnahmepunkte nachgearbeitet. Nach etwa einer Stunde konnte eingebaut werden. Mittlerweile haben wir ja etwas Übung – trotzdem war es super dass Janis Kumpel Fred uns unterstützt hat, denn mit 8 Händen kann man den Käfig einfach besser reinzwingen. An allen Verschraubungen sind jetzt Schrauben mit der Güte 8.8 drin, ordentliche Unterlegscheiben und selbstsichernde Muttern. Ein bisschen Polster sollte noch an die Stellen wo man sich die Rübe anhauen kann aber das sind nur kosmetische Probleme. Stolz wie Bolle sind wir irgendwann gegen Mitternacht aus der Werkstatt gestolpert und waren froh dass das Käfigthema damit abgehakt ist.

Nächstes Mal geht es am Fahrwerk weiter, ein krummer Querlenker muss noch ausgetauscht werden. Dann soll der Polo vermessen werden und dann gibt es (hoffentlich) TÜV.

 

 

Käfigaufnahmepunkte fertig

Schraubertag-Update, 22.8.13

Käfig wieder raus, letzte Löcher bohren, dann alle Schweißnähte von den Verstärkungsblechen abschruppen, alles nochmal blank machen und mit Nitroverdünnung entfetten, dann grundieren. Das war gestern auf der Liste und wir haben es auch komplett durchgezogen. Dazu hat Jan noch den Käfig zum lackieren vorbehandelt. So sieht das aus:

3 Monate – Ein Zwischenstand

Nachdem wir das Auto nun fast drei Monate haben und wir neben dem Geld auch einiges an unserer Freizeit dafür geopfert haben wird es nun Zeit ein kleines Fazit abzugeben.

Als alles anfing war die Euphorie groß. Die Idee ein Auto aufzubauen gab es zwar schon länger, trotzdem ging irgendwann alles ganz schnell, das Auto war gefunden, diverse Teile bestellt und wir trafen uns gemeinsam in der Werkstatt um eben das zu tun worauf wir uns schon lange gefreut hatten, nämlich mit den Brüdern am eigenen Rennauto zu schrauben. Der gleichen Meinung waren wir nicht immer, aber ein Kompromiß war meist schnell gefunden. Zwar haben wir bisher noch kein Slalomrennen bestritten aber angemeldet waren wir schon – allerdings konnten wir aufgrund einer defekten Hinterachse nicht starten 😦

Nach drei Monaten ist die Euphorie immer noch groß. Der regulär vereinbarte Schraubdonnerstag wird teils richtiggehend herbeigesehnt. Hier im Blog sieht es zwar nicht immer nach großem Fortschritt aus aber bisher sind wir nach jedem Schraubtag mit dem Gefühl heimgegangen, ein anständiges Stück Arbeit vollbracht zu haben. Der Erkenntnisgewinn der beiden nicht-KFZ-ausgebildeten Brüder ist auch nicht zu verachten, von daher fällt die Zwischenbilanz ausschließlich positiv aus.

Im Augenblick gibt es nicht viel Neues, der Käfig beschäftigt uns nach wie vor. Das Ding ist am letzten Donnerstag endlich komplett verschraubt im Auto gewesen, dann haben wir uns mal eine kleine Testfahrt gegönnt. Der Eindruck manifestiert sich dass der Polo dadurch ein gerüttelt Maß steifer geworden ist. Am nächsten Termin muss alles wieder raus, die verstärkten Stellen sollen grundiert werden und die Schweißnähte geschruppt. Davon nächstes Mal mehr. Dann hoffentlich auch wieder mit Bildern.

Käfig, Löcher, Motor

Donnerstag, Standardschraubtag, 8.8.2013

Wir sind immer noch mit dem Einbau des Käfigs beschäftigt – mittlerweile ist das Ding mit der Karosserie provisorisch zwangsverheiratet sodass wir endlich die Löcher für die Verschraubung in unsere mühsam eingeschweißten Verstärkungsbleche bohren konnten.

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Außerdem ist ein zwischenzeitlich beschaffter, zweiter Motor zerlegt worden und wir sind glücklich zu einer G40 Schmiedestahlkurbelwelle gekommen. Diese Teile sind mittlerweile beim Motorenbauer. Der wird noch ein paar spannende Komponenten hinzufügen und daraus einen Motor für uns zaubern. Ein herzliches Dankeschön hierfür geht an Jürgen Schneider.

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Einzelzelle

Nachdem der Polo für einen kurzen Ausritt am vergangenen Sonntag aus der Werkstatt geholt wurde und das Gerät auch wirklich sauber gelaufen war haben wir am Montag den 15.7. dann wieder alles zerpflückt. Die Sicherheitszelle muss ja rein. Dummerweise muss dazu alles andere raus, inklusive Armaturenbrett. Bleche hat der Fred uns gemacht (Kumpel vom Jani – vielen Dank an dieser Stelle).

Erstes Fazit: Sieht ganz gut aus diese Heigo-Zelle und scheint auch passgenau zu sein. Zweite Erkenntnis: Batteriekasten hat Rost – hätte uns auch gewundert wenn nicht. Naja da muss eh ein Loch hin 😉

Weiter gings am standardmäßigen Donnerstag: Die hinteren Dome bekamen Verstärkungsbleche verpasst und wir haben 2 Löcher in die Spritzwand gemacht. Alle Stellen wo noch Bleche hingehören sind vom Bitumen befreit und da kanns dann beim nächsten Mal weitergehen. Die komplette Zelle haben wir jetzt zum ersten Mal provisorisch eingebaut und das sieht auch gleich schon richtig nach Rennwagen aus.

Ein paar Bilder:

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Und die Abgasanlage is auch nich oschinol…

Schraubertag-Update

Nachdem an den letzten paar Schraubertagen permanent Auspuffanpassungen vorgenommen wurden ist es jetzt soweit. Die Abgasanlage hängt unter dem Wagen – ohne irgendwo anzuschlagen, ohne zu wackeln und so eng an der Karosserie wie es halt ging. Dazu wurden ein paar zusätzliche Aufnahmen an die Karosserie geschweißt und extra starke Auspuffgummis verwendet. Außerdem haben wir im Zuge dessen gleich mal einen G40 Krümmer mit Hosenrohr verbaut. Das ganze klingt (leider) relativ unaufdringlich. Dafür hats halt TÜV… Der Kat könnte natürlich auch noch einem Sportkat weichen und aus dem G40 Krümmer könnte noch ein Fächerkrümmer werden aber erstmal ist es so in Ordnung.

Weiterhin sind zwischenzeitlich ein paar gebrauchte Teile angekommen: ATS classic Felgen in 7×13 mit Slicks sowie ein 30er Raid Lenkrad mit Nabe. Leider hat sich herausgestellt dass die vorderen ATS Felgen einen amtlichen Höhenschlag haben. Sollten wir aber geregelt kriegen, der Verkäufer zeigte sich äußerst kooperativ. Das Lenkrad haben wir aber gleich mal verbaut.

Als nächstes stehen jetzt die Arbeiten für den Einbau der Heigo-Zelle an. Der Hersteller versorgt uns mit einem neuen Anschweiß-Typenschild sowie mit einem DMSB Zertifikat. Das sollte alle Zweifel in Bezug auf TÜV und auch jegliche Diskussionen bei technischen Abnahmen beseitigen.

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Unterboden Tag X

Hier ein Update der letzten gemeinsamen Schrauberei:

Nachdem uns beim letzten Mal die Grundierung für den Unterboden ausgegangen war, stand das fertig grundieren ganz oben auf unserer Liste. Die nachbestellte Grundierung war eingetroffen und es konnte losgelegt werden… dachten wir zumindest. Das Auto stand auf der Bühne und was uns als erstes begegnete war Flugrost. Dementsprechend kamen wir um einen weiteren Einsatz mit Flex und Drahtbürste nicht herum. Zum Glück stellten sich die betroffenen Stellen als weniger herausfordernd da und wir konnten schon nach kurzer Zeit mit dem Grundieren beginnen. Um weiterem Flugrost gewappnet zu sein sparten wir nicht am Material und dichteten auch jede Stelle an der sich Wasser hätte sammeln können ab.

Am nächsten Tag kümmerten wir uns neben den Bremsleitungen noch um den Tank und die Schaltbox denn diese mussten auch noch abgeschliffen, grundiert und lackiert werden. Als die Arbeiten erledigt waren stand uns noch eine große Aufgabe bevor. Der Tank musste wieder eingebaut werden. Nach unzähligen Versuchen den Ausgleichschlauch wieder durch die Karosserie zu fädeln konnte der Einbau beginnen. So schlecht sich der Tank auch ausbauen ließ – einbauen ließ er sich noch schlechter. Heute kann ich sagen Ein- und Ausbauen eines Tanks gehört zu den Dingen die man sich schwierig vorstellt, die sich aber als noch schwieriger herausstellen. Egal. Denn das können wir auf der „Haben“ Seite verbuchen. So sieht´s grad aus: 

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Außerdem ist unsere Sicherheitszelle angekommen. Da wartet eine Menge Arbeit:img_20130828_185543

Mindestens haltbar bis – siehe Bodenblech

Schraubertag-Update

Nachdem der Unterboden endlich von allem U-Schutz, von allen rostigen Stellen und von Durchrostungen befreit war konnte grundiert werden. Ein Etappensieg. Beim Tank wurde zwischenzeitlich auch schon mit der Wurzelbehandlung begonnen und unter dem Auto sieht es nun wie folgt aus:

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Mit der Auspuffanlage waren wir übrigens auch nicht einverstanden da der Endtopf innerlich kaputt war, desweiteren gab es mehrere Löcher und ein 40mm Rohrdurchmesser war auch nicht das, was wir uns vorstellten. Der neue Auspuff ist mittlerweile eingetroffen. Eine komplette Bastuck-VA-Anlage mit 63,5mm Durchmesser (Gruppe A) wartet darauf, dass die Grundierungsarbeiten abgeschlossen werden und er losröhren darf.

Diese ganzen Teile gibt´s natürlich nicht kostenlos, also an dieser Stelle einmalig und für andere Teile schon mal im voraus: DANKE MARTIN!!!
Wenn wir schon dabei sind: Arbeitsgeräte, Werkzeug, Abstellplatz, Hebebühne usw. Lärmbelästigung auch mal nach Mitternacht DANKE MARTIN KANDLER UND FAMILIE (sry nochma wegen der flex ^^ die war abba auch schon alt)!!!

Und wenn wir hier schon beim Bedanken sind darf man natürlich den Mann mit der Ahnung nicht außer acht lassen. Danke Christopher! Ich denke ohne dein Know-How hätte dieses Projekt keine großartigen Überlebenschancen.

Der Boden der Tatsachen

Am nächsten gemeinsamen Schraubtag wollten wir uns die Basis mal genauer ansehen und uns um den Rost kümmern. Wir trafen eine folgenschwere Entscheidung und begannen den ganzen U-Schutz, mit dem damals noch nicht gespart wurde, runterzunehmen.

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Dazu kam die Flex mit Drahtbürste zum Einsatz, was wirklich keine schöne Arbeit war, da es sehr lang dauerte und man andauernd von U-Schutz, Rostpartikeln und Drahtbürstendrähten abgeschossen wurde. Das dauerte geschätzte 15 Std und das Wort „Projektaufgabe“ fiel mehrmals ^^. Nun konnten wir aber genau sehen was am Unterboden alles zu schweissen war: Da waren die 2 Löcher die der Vorbesitzer schon mit einem genietetem Blech kaschiert hatte, plus 5 Stellen, wo das Blech schon sehr dünn war, bzw. bereits Löcher zu sehen waren. Da wir die Kiste nicht abfackeln wollten, bauten wir nun so ziemlich alles aus dem Innenraum aus – auch Bremsleitungen, Tank und Hinterachse – um besser hinzukommen, bzw. sollten Achse und Leitungen sowieso erneuert werden.

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Zum Schweißen riefen wir kurzerhand Karosseriespezialist Günther an. Obwohl Günther am nächsten Morgen auf einen Flohmarkt wollte, kam er am selben Abend noch vorbei und zimmerte uns an den komplizierten Stellen astreine Bleche rein. DANKE GÜNTHER!!!

Am nächsten Tag schweißten wir selbst noch an einfacheren Stellen und waren am Ende des Tages sehr zufrieden mit unserem Unterboden.

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Wir beschlossen Feierabend zu machen, um beim nächsten Einsatz nochmal alles richtig blank zu machen und zu grundieren. In der Zwischenzeit traf auch schon die Hinterachse mit Stabi ein, welche Helmut kurzerhand auf der Urlaubsrückfahrt mitbrachte. DANKE PAPA!!!